Nachdem mit dem Schulgesetz 1962 die Hauptschule in eine Pflichtschule umgewandelt und die Volksschuloberstufe aufgelöst wurde, sah man im Gemeinderat St. Stefan ob Stainz die Notwendigkeit eine eigene Hauptschule zu bauen.
1966 konnte vom Ordinariat Graz- Seckau ein geeignetes Grundstück angekauft werden. Im Sommer 1967 gab es die Anbotseröffnung und Mitte November bereits die Dachgleiche. Während der Wintermonate wurde durchgearbeitet und zu Beginn des Schuljahres 1968 / 69 konnte das Schulhaus bezogen werden.
Nach wenigen Jahren platzte die Schule bereits aus allen Nähten – im Schuljahr 1973 / 74 gab es 12 Klassen mit 312 Schülern. 1973 fasste man den Beschluss, einen Turnsaal und zwei Physikräume dazuzubauen. 1976 konnten diese Räumlichkeiten bereits übergeben werden. Nun war die Schule raummäßig komplett, so fehlte nur noch die Einrichtung für den Knabenwerkraum und die Schulküche.
Die Einführung der Neuen Hauptschule mit leistungsdifferenziertem Unterricht im Jahr 1985 / 86 erforderte weitere Investitionen für Raumadaptierungen.
Im Jahre 1992 wurde eine Nahwärme-Heizungsanlage errichtet und so kann die Hauptschule mit umweltfreundlicher Wärmeenergie versorgt werden.
Im Schuljahr 1988 / 89 hielt die EDV Einzug in den Unterricht. Die Schulstandortgemeinden finanzierten großzügig den EDV-Raum, der aber ständig weiter ausgebaut und gerätemäßig auf den neuesten Stand gebracht werden musste.
Bald war es notwendig einen zweiten EDV Raum einzurichten, er wurde 2004 mit 15 Notebooks ausgestattet.
Durch das steigende Interesse an den ECDL Kursen war eine Aufrüstung mit Desktops notwendig.
Bis maximal 23 Schüler können nun an einem Kurs teilnehmen.
2010 wurde das Netzwerk mit 2 neuen Servern, Switches und Glasfaserkabel auf den neuesten Stand gebracht.